Einige Häuser in Amsterdam am Kanal

So teuer ist das Studium in Deutschland, Niederlande, Österreich und den USA

Ein Studium wird gemeinhin als Eintrittskarte in ein erfolgreiches Berufsleben gesehen. Personen, die erfolgreich einen Abschluss, sei es ein Bachelor Abschluss oder einen Master Abschluss schaffen, können zudem etwas entspannter auf den Arbeitsmarkt blicken und haben im Vergleich zu anderen Erwerbstätigen häufiger eine Anstellung, ein besseres Netzwerk und ein höheres Gehalt. Obwohl das noch nicht alle Gründe für ein Studium waren, wurde durch die Aufzählung deutlich, dass sich ein Studium sehr oft lohnt. Dies könnte auch den hohen Anteil an Personen erklären, die eine akademische Laufbahn einschlagen wollen. 

Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass ein Studium auch viel Geld kostet. Genau darum geht es in diesem Artikel. Hier erfahren Sie, wie viel Geld ein Studium in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und den USA kostet. Bitte beachten Sie, dass in diesem Artikel davon ausgegangen wird, dass sich die Angaben auf eine Person beziehen, die aus einem Land der EU kommt.   

In Deutschland fallen vor allem die Wohnungskosten ins Gewicht

Berliner Fernsehturm und Sonneuntergang

Deutschland wird oft als Land der Dichter und Denker bezeichnet. Große Ingenieure und Literaten kommen aus Deutschland, da kann man meinen, dass die Lehre sehr gut ist und ihren Preis hat. Das stimmt teilweise auch. Allerdings sind es nicht die Kosten für die Ausbildung, die einen Großteil des Budgets ausmachen. Es sind viel mehr die Wohnungskosten, die hierzulande sehr teuer sind. Dabei spielt es kaum noch eine Rolle wo Studenten wohnen. Ob München, Berlin, Köln, Hamburg oder Leipzig. Es gibt kaum noch eine Stadt, in der das Wohnen erschwinglich ist. Eine Ausnahme ist das Ruhrgebiet. Dort können Studierende auch zu günstigen Konditionen wohnen. 

In der Regel sollte man pro Monat mit Wohnkosten von ca. 450€ für eine 2 Zimmer Wohnung rechnen, wobei ein WG Zimmer in einem Wohnheim ungefähr 300€ kostet. Im letzten Beispiel sind die Kosten für die Energie schon mit eingerechnet. Im ersten Beispiel kommen die Energiekosten noch hinzu. Eine Person sollte mit ungefähr 100€ Energiekosten rechnen. Gesamte Kosten: 300€ bis 550€.

Internet- und Telekommunikationsanbieter sind teuer

Auch wenn hierzulande der folgende Bereich manchmal etwas stiefmütterlich behandelt wird, ist mittlerweile allen Personen klar, dass es in der Lehre ohne Internet nicht geht. Nicht nur in den Universitäten können Studierende das Internet nutzen, es wird von ihnen auch außerhalb der zukünftigen Alma Mater gefordert. Nur leider kostet ein Internetanschluss in Deutschland ziemlich viel Geld. Pro Monat kann man schnell 30€ zahlen müssen. Ein Kostenpunkt, der noch in Ordnung ist, wenn man in einer WG wohnt. Sollte man aber aleine wohnen ist das Internet eine teure Notwendigkeit. Für Studierende, die großen Wert auf eine schnelle Leitung legen, sieht es sogar noch schlechter aus. Der Breitbandausbau in Deutschland kann als OK bezeichnet werden und wer monatliche eine 100 MB Leitung nutzen möchte, der muss mit Kosten von 50€ im Monat rechnen. Gesamte monatliche Kosten: 30€ – 50€.

Neben dem Internet ist vor allem das Smartphone wichtig. Es erleichtert den Alltag enorm und Studierende benutzen es, um sich in Chatgruppen zu unterhalten, zum Lernen zu verabreden oder für Freizeitaktivitäten. Allerdings hat dieses Gerät einen Preis, den man nicht unterschätzen sollte. Wer ein Smartphone Vertrag abschließt, kann zwar von einer Telefon Flatrate bzw. einer Internet Flatrate profitieren, muss dafür im Monat aber ungefähr 50€ bezahlen. Wer hingegen eine Prepaid Karte nutzt, der muss sie stets aufladen, sobald das Guthaben aufgebraucht wurde, was monatlich noch einmal 20€ bedeuten kann. Gesamte monatliche Kosten: 20€ – 50€.

Jeder Bürger muss eine Krankenversicherung haben 

Das deutsche Sozialversicherungssystem ist wohl auf der ganzen Welt bekannt und für viele Länder ist es sogar ein Vorbild. Allerdings kostet das auch etwas. Insbesondere die Krankenversicherung, die jeder Bürger in Deutschland haben muss! Es spielt also keine Rolle, ob eine Person nur für 3 Monate oder 3 Jahre in Deutschland wohnt. Sie ist gesetzlich verpflichtet eine Krankenversicherung zu haben. Für Studenten gelten günstigere Tarife als für andere Personengruppen. Als Richtwert kann man davon ausgehen, dass ein Monatsbeitrag von ca. 170€ fällig wird. Kosten für Zahnbehandlungen werden oft nicht automatisch gedeckt sein. Wer also eine dringende Zahnbehandlung braucht, vielleicht sogar, weil ein Zahn ganz kaputt ist, der wird entweder mit einem günstigen Provisorium leben müssen oder aber hohe Kosten tragen müssen. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn man vorab um eine Auskunft hinsichtlich der Übernahme der Kosten für die Zahnbehandlung bittet. Gesamte monatliche Kosten: Ca. 170€.

Lebensmittel können günstig eingekauft werden

Obwohl es in Deutschland einige hohe Kosten gibt, fallen die Ausgaben für Lebensmittel nicht unbedingt darunter. Der Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel beträgt ca. 7% und für alle anderen Waren und Dienstleistungen 19%. So kann man behaupten, dass die Lebensmittel Kosten im europäischen Durchschnitt liegen. 

Interessant zu wissen ist, dass es in Deutschland sehr viele Discounter gibt, die Waren zu einem günstigen Preis anbieten und auf der anderen Seite Supermärkte, die Waren zu höheren Preisen verkaufen. Es kann sich also finanziell lohnen, sich zwei Mal zu überlegen, wo man einkaufen geht. Aber nicht nur die hiesigen altbekannten Einkaufsmöglichkeiten sollten in die Entscheidung einbezogen werden, sondern auch die italienischen, türkischen oder asiatischen Supermärkte. Sie haben oftmals hochwertige Waren, die man viel günstiger einkaufen kann als in einem normalen Supermarkt.

Wer möchte, der kann auch in der Mensa essen gehen. Dort gibt es teilweise auch gute Gerichte und man kann sich vergleichsweise günstig ernähren. Gesamte monatliche Kosten: Ca. 150€.

Das Studium ist kostenlos? Nicht ganz!

Auch wenn die Studiengebühren hierzulande komplett abgeschafft wurden, muss man etwas Geld für die Universität oder Fachhochschule aufbringen. Dazu zählt zum einen der Semesterbeitrag, aber auch die Kosten für das Semesterticket. Die Höhe des Semesterbeitrages kann sich von Universität zu Universität stark unterscheiden. Man kann aber davon ausgehen, dass er insgesamt ca. 300€ beträgt und da er immer für eine Semester gezahlt werden muss, kann man die Kosten aufteilen. Der Semesterbeitrag ist ein Pflichtbeitrag, den man nicht umgehen kann. Gesamte monatliche Kosten: Ca. 50€. 

Das Semesterticket ist für viele ein Segen 

Wer ein Semesterticket besitzt, der braucht keine Transportkosten zu zahlen, wenn er öffentliche Verkehrsmittel in dem Bereich nutzt, die durch das Semesterticket abgedeckt sind. Wer zum Beispiel ein Semesterticket für NRW hat, der kann damit innerhalb NRW Bus & Bahn nutzen. Nur bei IC-Zügen oder ICE-Zügen kann das Semesterticket nicht genutzt werden. Gesamte monatliche Kosten: 0€ (bei Fahrten, die durch das Semesterticket abgegolten werden).

Studenten können bei Freizeitaktivitäten viel sparen

Natürlich besteht das Studentenleben nicht nur aus Hörsälen, Bibliotheken und Mensa Essen. Nebenbei bieten die meisten Universitätsstädte viele Möglichkeiten, um die Freizeit zu gestalten. Dabei können Studenten sehr viel Geld sparen, denn sie bekommen zum Beispiel in einem Schwimmbad oder in einem Kino einen vergünstigten Eintritt bekommen. Oft ist die einzige Bedingung, dass sie ihren Studentenausweis vorzeigen. Gesamte monatliche Kosten: Ca. 150€.

Das Fazit

Wer in Deutschland studiert, der kann darauf vertrauen, dass die Qualität der Lehre sehr hoch ist, die Infrastruktur zumindest in den etwas größeren Städten sehr gut ausgebaut ist und dass die medizinische Versorgung ebenfalls eine sehr hohe Qualität aufweisen kann. Allerdings brauchen Personen dann auch ca. 850€ – 1000€ pro Monat. 

Studieren in Holland ist etwas teurer

Einige Häuser in Amsterdam am Kanal

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden entscheidet, trifft eine gute Wahl. Auch wenn man die westlichen Nachbarn manchmal etwas abschätzig anblickt, kann man sich sicher sein, dass die Qualität der Lehrer sehr hoch ist und manchmal sogar höher ist als in Deutschland. Angehende Studenten, die Ingenieure oder im Bereich Management & Finanzen arbeiten möchten, können sich sicher sein, dass sie eine hochwertige Ausbildung bekommen. Was angesichts der Geschichte des Landes, Mühlen und Landschöpfung sowie das Goldene Zeitalter der Niederlande, nicht verwundert. Übrigens, in den Niederlanden gibt es, wie in Deutschland, ein Bachelor und Mastersystem und die Abschlüsse werden problemlos anerkannt, falls ein Student nach seinem Abschluss wieder nach Deutschland zurückkehren möchte.

Teure Wohnkosten und Rabatt bei städtischen Gebühren 

Die Mietpreise steigen hierzulande immer weiter und für manche sind sie bereits die neue soziale Frage. Ein Blick in die Niederlande zeigt aber, dass die Preise noch höher sein können.

Der Mietpreis für einen Raum beträgt durchschnittlich 400 € pro Monat, in dem oft die Kosten für: Gas, Wasser, Strom, Internet oder Wartung enthalten sind. Ein Künstler Atelier hat in etwa denselben Preis und für ein einzelnes Appartement kann man schnell 600€ monatlich zahlen. Kleinere Appartements sind zwar auch zu finden, sie kosten aber immer noch 400€ für 30m². Allerdings zahlen Studenten keine Abwassergebühren.

Auch die Bücher kosten viel Geld

Die Anzahl der Bücher, die gekauft werden müssen, variiert je nach Fakultät. Besonders im ersten Jahr muss man viel Geld ausgeben, da man noch kein einziges Buch hat. Viele Bücher werden im Medizinstudium verwendet und die Kosten können ca. 1500-2000 € für Ihren Bachelor-Abschluss betragen.

Neue Studenten sollten sich auf sogenannten Bücherbörsen umsehen und ältere Semester fragen, ob sie ihre Bücher kaufen können. Wenn sie einen Teil davon benötigen, ist es besser, es zu kopieren, oder vielleicht kennen sie einen älteren Studenten (Mitbewohner), von dem sie das Buch vorübergehend ausleihen können. Die Bibliothek kann auch nützlich sein, und heutzutage gibt es viel mehr offizielle Quellen oder Bücher, die im Internet gefunden und genutzt werden können. 

Einige Fächer kommen aber auch komplett ohne Bücher aus. So kann es in einem Fach der Geisteswissenschaften, wie Kommunikationswissenschaften, gut möglich sein, dass nur wissenschaftliche Artikel gelesen werden müssen. In diesem Fall geht es dann eher um die Druckkosten, sofern ein Student sie ausdrucken möchte. Im Schnitt kostet eine Seite am Drucker der Bibliothek 3 Cent (Schwarz Weiß).

Die Krankenversicherung kostet weniger als in Deutschland

Ab dem 18. Lebensjahr ist jeder verpflichtet, eine Grundversicherung abzuschließen, die etwa 90 bis 106 € Prämien pro Monat kostet. Dazu sind Studenten verpflichtet, eine Selbstbeteiligung in Höhe von 375 € abzuschließen.

Menschen mit niedrigem Einkommen können Anspruch auf ein Pflegegeld haben. Dies kann bei Einzelpersonen ca. 80 € pro Monat und bei Paaren ca. 140 € pro Monat betragen. Studierende, unabhängig davon, ob sie zu Hause oder außerhalb wohnen das Pflegegeld bei der Zusatzleistungsabteilung der Steuer- und Zollverwaltung beantragen. Der Betrag ist abhängig vom Einkommen. 

Tägliche Ausgaben

In diesem Punkt ist es schwierig pauschale Angaben zu machen, denn jeder Student geht anders mit seinem Geld um und kann den täglichen Reizen widerstehen. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass Holland etwas teurer ist, nicht nur im Bereich Ausgehen und Körperpflege, sondern auch im Bereich der Lebensmittel.

Ausgaben für Kleidung, Körperpflege, Ausgehen, Abonnements usw. können ins Unermessliche steigen. Allerdings kommen viele Studenten auf durchschnittliche monatliche Ausgaben von ca. 50€. Ein Besuch beim Friseur kostet Herren ca. 20€, bei Damen kann der Preis deutlich ansteigen. 

Wie erwähnt, sollten Studenten aufpassen, wenn sie Lebensmittel einkaufen. Zwar gibt es in den allermeisten Supermärkten Kaffeeautomaten, die gratis genutzt werden können, viele andere Vergünstigungen findet man aber nicht. Holland hat viele kleine „To Go“ Läden, zum Beispiel an einem Bahnhof. Hier kann man für eine Flasche Wasser und zwei Stücke Obst schnell 5€ bezahlen. Natürlich sind das extreme Preise und beziehen sich hauptsächlich auf die eben genannten „To Go“ Läden. Aber auch in den gewöhnlichen Supermärkten zeigt sich schnell, dass ein Einkauf in Deutschland günstiger ist, vor allem, wenn man Fisch oder Fleisch kauft. 

Studenten können bei Transportkosten sparen

Wenn Sie ein Stipendium erhalten, erhalten Sie auch einen Studentenausweis mit öffentlichen Verkehrsmitteln, siehe auch Rubrik „Stipendium“. Oftmals kommt Ihre OV-Karte nicht vollständig heraus. Deshalb sollten Sie für zusätzliche Transportkosten ca. 50 Euro pro Monat berechnen.

Studiengebühren:

Es gibt zwei Arten von Studiengebühren: gesetzliche Studiengebühren und institutionelle Studiengebühren.

Gesetzliche Studiengebühren

Für alle von der Regierung finanzierten Programme legt die Regierung jährlich die Höhe der gesetzlichen Studiengebühren fest. Der Betrag ist für alle Bildungseinrichtungen gleich. Die gesetzliche Studiengebühr ist immer niedriger als die institutionelle Studiengebühr (Ausnahme sind die Joint Degrees, die einen niedrigeren Betrag wählen können). Sie zahlen die gesetzlichen Studiengebühren, wenn Sie die Bedingungen erfüllen. Wenn Sie diese Bedingungen nicht erfüllen, zahlen Sie die institutionellen Studiengebühren. Sie haben möglicherweise Anspruch auf ein Stipendium für alle akkreditierten Programme (anerkannt von der NVAO).

Institutionelle Studiengebühren

Für staatlich finanzierte Programme gelten die Bedingungen für die Inanspruchnahme der gesetzlichen Studiengebühren. Wenn Sie ein ungedecktes (privates) Studium absolvieren oder die Bedingungen für die gesetzlichen Studiengebühren nicht erfüllen, zahlen Sie die institutionelle Studiengebühr. Die Höhe der institutionellen Studiengebühren wird von der Universität oder Fachhochschule selbst festgelegt. Der Betrag darf niemals niedriger sein als die gesetzlichen Studiengebühren (außer bei Joint Degrees, die einen niedrigeren Betrag wählen können). Der Betrag kann je nach Hochschule, Studiengang und Studentengruppe variieren. Das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft (OCW) gibt dafür keine Richtlinien vor. Für alle akkreditierten Programme (anerkannt von der NVAO) können Sie ein Stipendium erhalten.

Ein Studium in den USA kostet das meiste Geld

Die Skyline von Seattle

Die ständig steigenden Kosten für das College, wie die Universität in den USA genannt wird, haben wahrscheinlich die meisten Studenten gebracht, sich den Kopf zu kratzen und sich zu fragen, ob ein College-Abschluss es wirklich wert ist. Werden Studenten dadurch wirklich einen Return on Investment, den sogenannten ROI erzielen oder werden sie ihr Studium hinterher als brotlose Kunst bezeichnen und nur die persönliche Erfahrung eines Auslandstudiums in den USA wertschätzen? Die Antwort auf diese Frage ist sehr persönlich und kann deshalb in diesem Artikel nicht besprochen werden, dafür geht es hier um die Kosten eines Studiums in den USA, denn noch immer gilt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten als eines der Top – Länder, in denen man studieren kann.

Die durchschnittlichen Kosten des Unterrichts

Die durchschnittlichen Kosten für Unterricht und Gebühren (Gebühren können die Bibliothek, den Campus-Transport, die Studentenregierung und Sporteinrichtungen umfassen) betragen ca. 34.000 $ an privaten Colleges, ca. 10.000$ für US Amerikaner, die an öffentlichen Colleges studieren und ca. 25.000$ für Personen, die nicht die amerikanische Staatsbürgerschaft haben und eine öffentliche Universitäten besuchen. Hier sieht man also, dass auch in den USA Menschen mehr zahlen müssen, wenn sie nicht aus der USA kommen. Eine ähnliche Regelung gibt es auch in Europa. Gesamte monatliche Kosten: Ca. 2000 Dollar für Nicht – Amerikaner.

Alltägliche Dinge sind ebenfalls sehr teuer

Das waren aber noch nicht alle kosten. So beinhalten diese Zahlen keine Unterkunft, Lebensmittel oder Bücher, die schnell weitere 10.000 bis 16.000 Dollar pro Jahr kosten könnten. Diese Ausgaben müssen getätigt werden, um nicht zu verhungern und wenigstens studieren zu können. Allerdings, und vielleicht ahnen Sie es schon, fehlen da noch einige monatliche Ausgaben ohne die, es ebenfalls nicht geht. Gesamte monatliche Kosten: Ca. 1200 Dollar.

Die Krankenversicherung

Während Studenten in Deutschland und in vielen weiteren europäischen Ländern von einem ausgereiften Krankenversicherungssystem profitieren können, gibt es in den USA noch lange nicht so viel Erfahrungen und wahrscheinlich ist auch das Image einer Krankenversicherung in Übersee ein anderes als das in Europa. Eine Gemeinsamkeit gibt es aber und das sind die Kosten für eine Studenten Krankenversicherung. Wenn man in den USA studiert, zahlt man ungefähr 1500 Dollar bis 2500 Dollar, pro Jahr wohl bemerkt. Gesamte monatliche Kosten: Ca. 200 Dollar.

Das Fazit

Ein Studium in den USA ist sehr teuer. Es wird wohl kaum ein europäisches Land geben, in dem ein Studium so viel Geld kostet wie in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wer sich also für ein Studium in Übersee entscheidet, braucht schlichtweg viel Geld. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel ein Studienkredit oder die finanzielle Unterstützung durch die Eltern. So oder so wird man pro Monat ca. 3400 Dollar bis 4000 Dollar pro Monat benötigen. Wenn man bedenkt, dass ein Dollar im Oktober 2019 einen Wert von 0,90€ hat, dann kommt man auf monatliche Kosten von ca. 3500€.

Studieren und Leben für internationale Studierende in Österreich

Mehrere Hochhäuser in Wien

Aufgrund seiner reichen kulturellen Vergangenheit und Gegenwart wird Österreich von Menschen auf der ganzen Welt bewundert, auch von Studenten. Jedes Jahr ziehen hunderte junge Leute nach Österreich, um dort einen Bachelor oder Master Abschluss zu erlangen. Das hat natürlich auch mit der Qualität der Lehre zu tun, die dort sehr hoch ist und sich keinesfalls vor der Qualität in anderen Ländern verstecken muss. Aber es gibt noch weitere Faktoren für die Entscheidung zu einem Studium und Leben in Österreich. Dazu gehören unter anderem die Sicherheit, die große Gastfreundschaft der Österreicher, eine angemessene Unterkunft und Beförderung und verschiedene andere Vorteile, wie die geografische Lage des Landes, relativ stabile politische Verhältnisse und die Natur.

Kosten für die Unterkunft

Der Österreichische Austauschdienst (OeAD) und die Österreichische Hochschulerschaft (OH) bieten eine kostengünstige Unterkunft für Studenten. Die Studenten in Österreich erhalten ihre Unterkunft entweder in den Wohnheimen oder in privaten Wohnungen.

Außerdem werden den Studenten Jugendherbergen zur Verfügung gestellt. Diese Jugendherbergen bieten angemessene Aufenthaltsmöglichkeiten.

Studentenappartements/Privatunterkünfte: Um diese Wohnungen zu erhalten, müssen die Studierenden ausreichende Studienfortschritte an der Universität und die Einkommenssituation ihrer Eltern nachweisen. Studienanfänger müssen nur ihr Abitur vorweisen.

Studentenwohnheime: In Österreich gibt es insgesamt rund 30.000 Heimplätze für Studierende, davon rund 15.000 in Wien. In Österreich gibt es viele Studentenwohnheime, die von mehreren Vereinen, Stiftungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts verwaltet werden. Die Anmeldung zum Wohnheim muss ein Semester vor Beginn des Studiums an einer Universität erfolgen. 

Die Lebenshaltungskosten sind nicht besonders hoch

Eine monatliche Schätzung der Lebenshaltungskosten für Studenten beträgt 800 Euro, wobei eine Unterkunft (einschließlich Strom und Heizung) 310 Euro, Essen 220 Euro und Studium und persönliche Bedürfnisse 270 Euro kosten.

Studiengebühren für die Universitäten und Kunsthochschulen

Die Studiengebühr für die Studienteilnehmer aus dem EU/EWR-Land, die die vorgesehene Dauer ihres Bachelor- oder Master- oder Doktorandenprogramms oder eines Teils ihres Diplomstudiums um mehr als zwei Semester überschreiten, beträgt ca. 360 Euro pro Semester.

Die Studiengebühr für die Studienteilnehmer aus Drittländern, die eine Aufenthaltserlaubnis haben, beträgt ca. 730 Euro pro Semester. Alle anderen Studiengangsteilnehmer aus Drittländern müssen nach der Studiengebühren freien Zeit ca. 360 Euro pro Semester zahlen.

Reisen in und um Österreich

Österreich verfügt über ein umfangreiches öffentliches Verkehrsnetz. Die Studenten können in und um Österreich mit Bahn und Fahrrad zu einem günstigen Preis reisen.

Mit dem Zug unterwegs:

Die Anreise mit dem Zug ist die bequemste Art, das Land zu bereisen. Die OeBB (Österreichische Bundesbahn) ist die öffentliche Eisenbahngesellschaft und bietet Sonderkonditionen für Reisen innerhalb Österreichs oder in die Nachbarländer. Ein SparSchiene-Ticket kostet nur knapp 10 Euro, mit dem können Studenten in und um Österreich reisen.

Mit dem Fahrrad in und um die Welt reisen:

Das Fahrrad ist eine wirklich wirtschaftliche Art, Österreich zu bereisen. In Wien können Studenten das CityBike benutzen, mit dem Sie kostenlos durch Wien fahren können. Um Citybiker zu werden, müssen Sie sich nur einmal anmelden und eine Anmeldegebühr von einem Euro bezahlen. Nach der Registrierung können Sie an jeder beliebigen Fahrradstation ein Fahrrad mieten. Für die erste Stunde der Benutzung des Fahrrads wird keine Gebühr erhoben.

Versicherung für internationale Studierende in Österreich

Studierende, die an einer Kunstuniversität oder einer österreichischen Universität oder Fachhochschule als regulärem Studiengang zugelassen sind, können sich bei einem der regionalen öffentlichen Spediteure umfassend krankenversichern lassen. Diese Versicherung steht nur österreichischen und internationalen Studierenden zur Verfügung, die einen legalen Wohnsitz in Österreich haben. Um diesen Versicherungsschutz zu beantragen, können Formulare bei den jeweiligen Außenstellen der öffentlichen Träger und bei Österreichischen Hochschülerschaften bezogen werden.

Studierende aus EU/EWR-Ländern, die in ihrem Heimatland eine gültige Krankenversicherung haben, müssen sich für die Europäische Krankenversicherungskarte entscheiden.

Arbeiten in Österreich

Für EU/EWR- oder Schweizer Studierende:

Es gibt keine Einschränkungen in Bezug auf die Arbeit für Studenten aus EU/EWR oder der Schweiz in Österreich. Studenten aus Kroatien benötigen eine Arbeitserlaubnis, um in Österreich zu arbeiten.

Studenten aus Drittländern:

Diese Studenten benötigen eine Arbeitserlaubnis, um in Österreich zu arbeiten. Die Genehmigung ist vom Arbeitgeber zu erhalten, bevor der Student mit der Arbeit beginnt. Diese Arbeit berechtigt die Bachelor- oder Diplom Studenten, bis zu 10 Stunden pro Woche und 20 Stunden pro Woche für Studierende in Master- und Diplomstudiengängen zu arbeiten.

Das Fazit

Österreich wird gerne als teures Land dargestellt und wahrscheinlich stimmt das hin und wieder auch. Allerdings trifft das nicht unbedingt im Rahmen eines Studiums zu. Hier zeigt sich nämlich, dass Österreich durchaus so teuer ist wie Deutschland und in etwa auch den Niederlanden. Nur in den USA ist das Studium viel teurer.

Dieser Artikel hat deutlich gemacht, dass ein Studium in Europa große finanzielle Vorteile haben kann, zumindest, wenn man es mit den Kosten vergleicht, die ein Studium in den USA verursachen kann. Aus diesem Grund kann es eine Überlegung wert sein, ob es nicht doch besser ist, wenn man in Europa studiert. Außerdem ist die Qualität der Lehre in Europa sehr hoch und durch die Bachelor und Master Abschlüsse sind die Abschlüsse verschiedener europäischer Länder gut miteinander vergleichbar. Aber auch die USA hat ihren Reiz und sieht vor allem auf dem Lebenslauf nicht schlecht aus.  

Laptop Nutzerin zahlt per Kreditkarte

Schufa Score erklärt – Das sagt er aus

Wie wichtig die Schufa ist, lernt fast jedes Kind bereits in jungen Jahren. Wenn die Eltern einen Kredit beantragen möchten, zum Beispiel, weil sie ein Haus bauen wollen oder wenn es darum geht, dass ein neues Handy angeschafft werden soll, fällt fast immer dieses besondere Wort mit den sechs Buchstaben: Schufa. Kaum eine Organisation oder Firma in Deutschland ist so sehr bekannt, obwohl kaum jemand weiß, wie der Schufa Score sich zusammensetzt und wenn man ehrlich in seinem Bekannten oder Freundeskreis fragt, werden viele von ihnen auch noch nie eine Schufa Auskunft eingeholt haben. 

Die Schufa ist, wie erwähnt wurde, eine sehr bekannte und große Organisation. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland ca. 80 Millionen Menschen leben und man dann sieht, dass die Schufa Daten von ca. 67 Millionen Bürger hat und von ca. 5 Millionen Firmen, dann kann man sich ungefähr vorstellen wie viel die Schufa weiß.

Dabei haben viele Menschen bedenken, wenn sie an eine Abfrage denken und manchmal ist das auch verständlich. Denn ein negativer Schufa Eintrag oder ein schlechter Schufa Score kann dazu führen, dass man Probleme im alltäglichen Leben bekommt, zum Beispiel, wenn man einen neuen Handyvertrag möchte, aber keinen bekommt, auch aufgrund des Schufascores. Und wenn Sie jetzt versuchen sich vorzustellen, wie es ist ohne Handy zu sein, dann wissen Sie welchen Effekt die Schufa auf unseren Alltag haben kann. Glücklicherweise bedeutet ein Schufa Eintrag nicht, dass man gar keine Chancen mehr hat, wenn es um Kredite geht und wie Sie im weiteren Verlauf dieses Textes noch feststellen werden. Darüber hinaus speichert die Schufa nicht nur negative Informationen, sondern hat auch positive Einträge. Die Mehrheit soll sogar positiv sein. 

Dabei hat jeder Bürger laut dem § 34 BDSG das Recht eine kostenlose Schufa Auskunft im Jahr zu erhalten. In ihr erfahren interessierte Personen, welche Informationen die Organisation über eine Person gesammelt hat, woher diese Informationen stammen und was mit ihnen gemacht wurde. Das ist zwar interessant, aber nicht so interessant, wie der Schufa Score, der ebenfalls offengelegt wird. Und unter anderem um ihn geht es im folgenden Artikel.

Welche Daten werden generell gespeichert?

Nicht erst seit Mai 2018, dem Monat indem die DSGVO auch in Deutschland rechtlich bindend eingeführt wurde, interessieren sich viele Menschen in diesem Land für die Arten von Daten, die von ihnen gespeichert wurden. Also, welche Daten hat die Schufa gespeichert?

Neben den offensichtlichen demografischen Daten, wie Alter, Name und Adresse werden auch Angaben zu aufgenommenen oder angefragten Darlehen gespeichert, ob sie zurückgezahlt wurden bzw. werden und ob es bei der Rückzahlung Probleme gibt. Das betrifft auch Mahnungen oder mit anderen Worten, wie zeitlich penibel Sie Ihre Rechnungen zahlen wird ebenfalls gespeichert.

Es können übrigens auch Angaben zu Sondertilgungen gespeichert werden oder wenn es schwerwiegende Probleme mit Ihrem Girokonto gegeben hat und die Bank sich entschieden hat, Ihr Girokonto zu kündigen.

Des Weiteren werden auch Bürgschaften gespeichert oder die sehr schlechten Informationen, wie zum Beispiel Angaben zu einem Insolvenzverfahren oder ein Vollstreckungsverfahren.

Laptop Gebraucher nutzt Online Banking

Hierher bekommt die Schufa Ihre Daten

Nicht nur dem Schufa Score hängt etwas Mysteriöses an, sondern auch die Herkunft der Daten. Logisch, manchmal ist es offensichtlich woher die Daten kommen, zum Beispiel bei Banken. Immerhin legitimieren Sie sich bevor Sie ein Konto eröffnen und dann kann der Datensatz einfach von einer Bank zur Schufa gesendet werden. Viele Sparkassen und Banken sind Vertragspartner dieser Organisation sowie vor allem die folgenden Firmen:

  • Firmen die Telekommunikation ermöglichen
  • Leasingfirmen
  • Versandhandelsfirmen

Insgesamt hat die Schufa ca. 9000 Vertragspartner. Das ist eine ganze Menge und wenn Sie wissen möchten, ob die Firma, bei der Sie grade sind auch ein Vertragspartner ist, dann sollten Sie sich den Vertrag einmal näher anschauen. Dort wäre dann nämlich eine Schufa Klausel enthalten und damit ist es offensichtlich, dass das Unternehmen zur Schufa gehört. Sobald Sie dann den Vertrag unterschreiben werden Ihre Daten versendet. Im Allgemeinen kommt es zu neuen Einträgen, wenn:

  • Eine Person eine Kreditkarte beantragt
  • Ein Girokonto eröffnet
  • Sich nach den Konditionen für ein Darlehen erkundigt, wobei diese Informationen nicht an Dritte weitergegeben werden
  • Ein Darlehen oder ein Smartphone Vertrag abgeschlossen wird
  • Ein Kfz finanziert werden soll
  • Eine Ratenzahlung vereinbart wird
  • Der Stromlieferant gewechselt werden soll

Diese Liste zeigt, wie umfangreich die Quellen sind, die genutzt werden können, um Daten zu sammeln. Wer jetzt aber glaubt, dass das die einzigen Quellen sind, der irrt sich. Offensichtlich geht es nicht nur um Verbraucher, die grade einen Vertrag abschließen, sondern auch um Personen, die in finanziellen Problemen stecken und in einer Liste für Schuldner geführt werden. Außerdem können auch noch öffentliche Quellen genutzt werden.

Falsche Daten berichtigen lassen

Neben der Berichtigung falscher Daten, können Sie auch darauf bestehen, dass die Schufa falsche Daten von Ihnen löscht. Das kann dabei helfen Schufa Score zu verbessern, wenngleich keine Garantie gegeben kann, denn niemand weiß, wie genau sich der Score zusammensetzt. Des Weiteren ist es natürlich immer gut, wenn in der Schufa Auskunft nur korrekte Daten stehen und eine Löschung ist kein großer Akt. Sie müssen sich eben nur bei der Schufa melden und dann nachweisen, dass es sich um falsche Daten handelt. Bitte beachten Sie, dass bis zur eindeutigen Klärung die Daten weiterhin gespeichert bleiben. Diese Einträge muss die Schufa löschen:

  • Girokonto: Direkt nach der Auflösung
  • Kreditkarte: Direkt nach der Kündigung
  • Handyvertrag: Direkt nach der Kündigung
  • Bürgschaft: Direkt nach der Kündigung
  • Eigenauskunft: Nach einem Jahr
  • Ratenkredit: Drei Jahre nachdem die Rückzahlung abgeschlossen ist
  • Mahnbescheid: Am Ende des dritten Jahres nach der Bezahlung aller bestehenden Forderungen
  • verspätete Ratenzahlung: Am Ende des dritten Jahres nach der Bezahlung aller bestehenden Forderungen
  • Vollstreckung: Am Ende des dritten Jahres nach der Bezahlung aller bestehenden Forderungen eidesstattliche Versicherung: am Ende des dritten Jahres nach Tilgung aller Forderungen
  • Insolvenz: am Ende des dritten Jahres nachdem das Verfahren beendet wurde

Diese Liste zeigt, dass es teilweise auch schwerwiegende Einträge sind, die falsch in Ihrer Auskunft stehen. Daher lohnt es sich immer, sich einmal im Jahr eine kostenlose Auskunft zukommen zu lassen und sie auf falsche Daten zu überprüfen und gegebenenfalls berichtigen oder gar löschen zu lassen. Bitte beachten Sie auch, dass diese Liste keineswegs vollständig sein muss und es noch weitere Situationen geben kann, in denen eine Löschung nützlich sein kann, wie etwa bei einem nicht-vertragsgemäßen Handeln im Rahmen eines Mobilfunkvertrages. Solange der Sachverhalt geprüft wird, werden Dritte keinen Zugriff zu den Informationen bekommen.

Was passiert, wenn die Daten nicht gelöscht werden?

Für den theoretischen Fall, dass Ihre Daten nicht geändert oder gelöscht werden können Sie den Ombudsmann der Organisation einschalten. In diesem Ombudsmannverfahren geht es dann um die Frage, ob es berechtigt war, dass Sie einen Antrag auf Löschung oder Änderungen gestellt haben und sollte der Schlichtungsspruch zu Ihren Gunsten ausfallen, dann wird man sich schnell um Ihr Anliegen kümmern.

Kann ein Eintrag generell gelöscht werden?

Es ist nur möglich eine nicht korrekte Information löschen zu lassen. Ein Eintrag der korrekt ist, aber der betreffenden Person, warum auch immer, nicht gefällt, kann in der Regel nicht gelöscht werden. Das könnte auch zu Problemen führen, denn es gibt Firmen, die die Schufa Informationen nicht nur dafür nutzen, um zu erörtern wie Kreditwürdig eine Person ist, sondern auch, um Ihre Identität festzustellen. Der Bereich des Identitätsdiebstahls ist im Zeitalter des Internets leider immer noch ein sehr großes Problem, auch für die sehr großen Firmen, und da kann eine Identitätsfeststellung sicherlich nicht schaden.

Der Schufa Score – Ein großes Mysterium

Wie bereits erwähnt wurde, weiß niemand so genau wie sich der Schufa Score überhaupt errechnet. Man könnte aber eventuell davon ausgehen, dass der Score mit den Daten zusammenhängt, die über eine Person gespeichert wurden und dass dabei mathematische Verfahren verwendet werden.

Wer schon einmal eine Auskunft erbeten hat, der wird wissen, dass es verschiedene Stufen innerhalb des Ratings gibt. Wie gut oder wie schlecht die einzelne Stufe ist, wird in dem Schreiben der Organisation erläutert. Sie müssen sich also zumindest um diesen Punkt keine Gedanken machen.

Klar, ein paar Informationen gibt die Auskunft selbst. Allerdings reicht es auch mit diesen Informationen nur zu Spekulationen. Selbst der Bundesgerichtshof hat im Jahr 2014 festgestellt, dass es sich beim Schufa Score um einen schützenswertes Geschäftsgeheimnis handelt. 

Was passiert, wenn es im Alltag Probleme wegen des Scores gibt?

Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Sie merken, dass Ihr momentanes Smartphone kurz davor ist kaputt zu gehen. Es stürzt oft ab, lädt sehr langsam und kommt mit modernen Anwendungen kaum noch zurecht. Also entscheiden Sie sich bei Ihrem lokalen Smartphone Shop ein neues Gerät zu besorgen, suchen sich vor Ort eins aus und warten dann bis die Schufa Abfrage fertig ist. Leider ist das Ergebnis negativ und Sie fragen sich, welche Möglichkeiten Sie jetzt noch haben. Nun, um ehrlich zu sein, haben Sie wahrscheinlich kaum eine Möglichkeit, um den Smartphone Vertrag noch abzuschließen.

Wie kommen Personen denn trotzdem an ein Darlehen, zum Beispiel, wenn es um eine Umschuldung geht oder ein KFZ finanziert werden muss, da man eine neue Arbeitsstelle begonnen hat und diese in einem Ort liegt, der nur sehr schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist?

Die Alternativen finden sich auf dieser Internetseite, denn hier werden zahlreiche Plattformen vorgestellt, die Darlehen vergeben, ohne, dass es eine Schufa Abfrage geben wird. Der Clou dabei ist, dass es sich um seriöse Plattformen handelt und man bei ihnen keinesfalls von einer Kredithai Plattform sprechen kann.

Stattdessen vergeben über diese Plattformen Privatpersonen oder eine Gruppe von Investoren Darlehen an Antragssteller, wovon einige in der Vergangenheit finanzielle Schwierigkeiten hatten und jetzt einen negativen Eintrag in der Schufa haben.  

Der Unterschied zwischen positiven und negativen Einträgen

Bei diesem Punkt kommt es auf die Art der Information an, die gespeichert wurde. Wenn es sich bei den Informationen um Dinge handelt, die ein Mahnverfahren, eine Pfändung, ein Insolvenzverfahren oder eine Kontokündigung handelt, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um negative Einträge handelt.

Auf der anderen Seite der Skala geht es bei den positiven Einträgen darum, dass einer Person Vertrauen entgegengebracht wurde, eine der wichtigsten Währungen im Bereich der Finanzen. Dieses Vertrauen zeigt sich zum Beispiel dann, wenn eine Person ein Darlehen aufnehmen kann oder aber einen Smartphone Vertrag oder einen Energielieferanten Vertrag abschließen kann. Auch die Finanzierung eines KFZ gehört dazu.

Die verschiedenen Scores

Wer eine Abfrage einholt, der wird feststellen, dass es nicht „den einen Score“ gibt, sondern, dass es verschiedene Bewertungen gibt und zwar solche, die zu einer Branche gehören, wie zum Beispiel Bank und den allgemeinen Score. 

Das Fazit

Dieser Artikel hat eindeutig gezeigt, dass ein negativer Schufa Eintrag zwar nicht wünschenswert ist, er aber auch nicht so ein großes Problem darstellt, dass man komplett ohne Möglichkeiten ist. Insbesondere Webseiten die Darlehen an Privatpersonen vergeben und bei denen die Schufa keine Rolle spielen sind nennenswert und können von allen Personen genutzt werden, die die üblichen Voraussetzungen erfüllen, ganz egal, ob Sie einen negativen Eintrag haben.



So viel verdienen Fußballstars

Der Fußball ist ein globaler Sport, bei dem es längst nicht nur um den Sport geht, sondern auch um Vermarktung, Image, Kuriositäten und eben auch die Spielergehälter. Spätestens seit dem Transfer von Neymar, der im Jahr 2017 vom großen FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt ist und das für die stolze Summe von ca. 220 Millionen Euro! Solch einen Transfer mit dieser bzw. einer ähnlichen Transfersumme hat es einfach noch nie gegeben.

Da kann man schon mal ins Grübeln kommen und sich fragen, ob das alles noch in Ordnung ist und vielleicht kommt der ein oder andere auch auf die Idee sich zu fragen, wie viel man im Gegensatz zu bekannten Fußballspielern verdient. Nun, finden Sie es doch einfach heraus, mit diesem kostenlosen Gehaltsrechner.

Wie viel verdienen Sie im Vergleich zu Fußballstars?
Geben Sie Ihr monatliches Einkommen ein und vergleichen Sie Ihr Einkommen mit dem von berühmten Fußballspielern. Erfahren Sie so, wie viele Tage ein Spieler braucht, um Ihr Einkommen zu erwirtschaften.
Lionel Messi
Paul Pogba
Arjen Robben
Cristiano Ronaldo
Hany Mukthar
0
Tage
0
Tage
0
Tage
0
Tage
0
Tage
Powered by MoneyArcher.com

Handelt es sich um seriöse Angaben? 

Generell sind die Zahlen mit etwas Vorsicht zu genießen. Es besteht keine Veröffentlichungspflicht und auch Vertragsdetails müssen nicht öffentlich genannt werden. Darum werden auch stets alle Links zu den Quellen angegeben. Des Weiteren ist wichtig zu beachten, dass es bei dem Artikel nicht um eine Wertung von Fußballspielern, Vereinen oder den Gehältern geht. Fußballspieler verdienen sehr viel Geld und oft weit aus mehr als ein normaler Angestellter es je tun würde. Außerdem sind die Angaben in der Regel Bruttogehälter und es handelt sich nur um die Grundgehälter und etwaige zuzügliche Prämien sind nicht mit eingeschlossen.

Wie viel Sie im Vergleich zu einem Fußballspieler verdienen

Flagge Deutschland

Das verdienen die Spieler des FC Bayern München

Quelle: https://fussball-geld.de/gehalt-der-bundesliga-bayern-munchen/

Das verdienen die Spieler von Borussia Dortmund

Quelle: https://fussball-geld.de/gehalt-der-bundesliga-borussia-dortmund/

Flagge Vereinigtes Königreich

Das sind die 20 höchsten Spielergehälter der Premier League (England)

  • Alexis Sanchez (Manchester United) / Wochengehalt: 394.000 Euro (390.000 Pfund)
  • Mesut Özil (FC Arsenal) / Wochengehalt: 338.000 Euro (300.000 Pfund)
  • Harry Kane (Tottenham Hotspur) / Wochengehalt: 338.000 Euro (300.000 Pfund)
  • Paul Pogba (Manchester United) / Wochengehalt: 326.000 Euro (290.000 Pfund)
  • Kevin de Bruyne (Mamchester City) / Wochengehalt: 315.000 Euro (280.000 Pfund)
  • Romelu Lukaku (Manchester United) / Wochengehalt: 281.000 Euro (250.000 Pfund)
  • Sergio Aguero (Manchester City) / Wochengehalt: 248.000 Euro (220.000 Pfund)
  • David de Gea (Manchester United) / Wochengehalt: 225.000 Euro (200.000 Pfund)
  • Eden Hazard (FC Chelsea) / Wochengehalt: 225.000 Euro (200.000 Pfund)
  • Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal) / Wochengehalt: 203.000 Euro (180.000 Pfund)
  • Virgil van Dijk (FC Liverpool) / Wochengehalt: 203.000 Euro (180.000 Pfund)
  • Alexandre Lacazette (FC Arsenal) / Wochengehalt: 191.000 Euro (170.000 Pfund)
  • David Silva (Manchester City) / Wochengehalt: 180.000 Euro (160.000 Pfund)
  • Cesc Fabregas (FC Chelsea) / Wochengehalt: 169.000 Euro (150.000 Pfund)
  • Alvaro Morata (FC Chelsea) / Wochengehalt: 169.000 Euro (150.000 Pfund)
  • Ross Barkley (FC Chelsea) / Wochengehalt: 169.000 Euro (150.000 Pfund)
  • Daniel Sturridge (FC Liverpool) / Wochengehalt: 169.000 Euro (150.000 Pfund)
  • Juan Mata (Manchester United) / Wochengehalt: 163.000 Euro (145.000 Pfund)
  • Raheem Sterling (Manchester City) / Wochengehalt: 152.000 Euro (135.000 Pfund)
  • Kyle Walker (Manchester City) / Wochengehalt: 146.000 Euro (130.000 Pfund)

Quelle: https://www.ran.de/fussball/england/bildergalerien/premier-league-gehaelter-die-20-top-verdiener-in-england

Flagge Dänemark

Das sind die höchsten Spielergehälter in der Superliga (Dänemark)

  • Andreas Bjelland (FC København) / Monatsgehalt: 750000 Kronen / Jahresgehalt: 9 Millionen Kronen
  • Viktor Fischer (FC København) /  Monatsgehalt: 425000 Kronen / Jahreslohn: 5,1 Millionen
  • Dame N’Doye (FC København) / Monatsgehalt: 400000 Kronen / Jahresgehalt: 4,8 Millionen Kronen
  • Carlos Zeca (FC København) / Monatsgehalt: 400000 Kronen / Jahresgehalt: 4,8 Millionen Kronen
  • Rasmus Falk (FC København) / Monatsgehalt: 375.000 Kronen / Jahresgehalt: 4,5 Millionen Kronen
  • William Kvist (FC København) / Monatsgehalt: 350000 Kronen / Jahresgehalt: 4,2 Millionen Kronen
  • Pieros Sotiriou (FC København) / Monatsgehalt: 350.000 Kronen / Jahresgehalt: 4,2 Millionen Kronen
  • Guillermo Varela (FC København) / Monatsgehalt: 325.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,9 Millionen
  • Nicolai Boilesen (FC København) / Monatsgehalt: 325.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,9 Millionen Kronen
  • Kamil Wilczek (Brøndby IF) / Monatsgehalt: 310.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,72 Millionen Kronen
  • Peter Ankersen (FC København) / Monatsgehalt: 300.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,6 Millionen Kronen
  • Jesse Joronen (FC København) / Monatsgehalt: 300.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,6 Millionen Kronen
  • Dominik Kaiser (Brøndby IF) / Monatsgehalt: 280.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,36 Millionen Kronen
  • Nicolaj Thomsen (FC København) / Monatsgehalt: 275.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,3 Millionen Kronen
  • Erik Sviatchenko (FC Midtjylland) / Monatsgehalt: 275.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,3 Millionen Kronen
  • Michael Lüftner (FC København) / Monatsgehalt: 275.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,3 Millionen Kronen
  • Stephan Andersen (FC København) / Monatsgehalt: 275.000 Kronen / Jahresgehalt: 3,3 Millionen Kronen
  • Alexander Scholz (FC Midtjylland) / Monatsgehalt: 250.000 Kronen / Jahresgehalt: 3 Millionen Kronen
  • Robert Skov (FC København) / Monatsgehalt: 250.000 Kronen / Jahresgehalt: 3 Millionen Kronen
  • Denis Vavro (FC København) / Monatsgehalt: 250.000 Kronen / Jahresgehalt: 3 Millionen Kronen

Quelle:https://www.fodbold-transfers.dk/top-20-hoejeste-loenninger-i-superligaen-anno-2019/

Das sind die Gehälter in der spanischen LaLiga (Spanien)

  • FC BARCELONA / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 13.755.714 Dollar
  • REAL MADRID / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 10.644.272 Dollar
  • ATLETICO MADRID / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 8.098.836 Dollar
  • FC VALENCIA / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 3.764.524 Dollar
  • FC SEVILLA / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 3.653.267 Dollar
  • ATHLETIC BILBAO / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 2.319.440
  • FC VILLARREAL / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 2.198.386 Dollar
  • REAL SOCIEDAD / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 1.956.738 Dollar
  • CELTA VIGO / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 1.697.155 Dollar
  • REAL BETIS SEVILLA / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 1.696.851 Dollar
  • ESPANYOL BARCELONA / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 1.584.781 Dollar
  • CD LEGANES / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 1.093.651 Dollar
  • DEPORTIVO ALAVES / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 1.048.133 Dollar
  • FC GIRONA / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 974.520 Dollar
  • SD EIBAR / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 950.337 Dollar
  • FC GETAFE / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 915.130 Dolla
  • UD LEVANTE / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 888.710 Dollar
  • RAYO VALLECANO / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 824.407 Dollar
  • SD HUESCA / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 725.299 Dollar
  • REAL VALLADOLID / Durchschnittliches Jahresgehalt pro Spieler: 721.050 Dollar

Quelle: https://www.goal.com/de/listen/gehaelter-in-laliga-so-viel-zahlen-barca-real-madrid-und-co/svx6o3yy4rqv1fk1alz2x6vf2

Das sind die 10 höchsten Spielergehälter Serie A

  • Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) / Jahresgehalt: 31 Millionen Euro
  • Gonzalo Higuain (AC Mailand) / Jahresgehalt: 9,5 Millionen Euro
  • Paulo Dybala (Juventus Turin) / Jahresgehalt: sieben Millionen Euro
  • Miralem Pjanic (Juventus Turin) / Jahresgehalt: 6,5 Millionen Euro
  • Gianluigi Donnarumma (AC Mailand) / Jahresgehalt: 6,5 Millionen Euro
  • Douglas Costa (Juventus Turin) / Jahresgehalt: 6,5 Millionen Euro
  • Leonardo Bonucci (Juventus Turin) / Jahresgehalt: 5,5 Millionen Euro
  • Emre Can (Juventus Turin) / Jahresgehalt: fünf Millionen Euro
  • Lorenzo Insigne (SSC Neapel) / Jahresgehalt: 4,6 Millionen Euro
  • Mauro Icardi (Inter Mailand) / Jahresgehalt: 4,5 Millionen Euro

Quelle:https://www.ran.de/fussball/international/bildergalerien/die-zehn-top-verdiener-der-serie-a-in-der-saison-2018-19

Schadenfreiheitsklassen und Rabatte

Ohne die KFZ-Versicherung geht es nicht. Schon bevor Sie die ersten Meter mit Ihrem Fahrzeug machen, müssen Sie eine Versicherung haben. Durch sie sind Sie vor den unangenehmen Konsequenzen eines Autounfalls abgesichert, die bekanntermaßen finanzieller Natur sind. Das kostet natürlich etwas. Je nachdem wie viele Jahre Sie bereits unfallfrei fahren, werden Sie eingestuft und entgegen der landläufigen Annahme kommt es eben nicht auf das Jahre an, die der Fahrer den Führerschein besitzt. So kann ein 32 jähriger Mann, der einen 1er BMW, der drei Jahre alt ist und Vollkasko versichert wird, schnell 110€ pro Monat für die KFZ-Versicherung ausgeben und das obwohl er seit 13 Jahren den Führerschein hat und unfallfrei fährt, aber eben nur das Auto seiner Eltern und nicht das eigene Auto. Wie hoch die monatlichen Kosten sind, wird durch die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) bestimmt und hier erfahren Sie, wie Sie die meisten Kosten sparen können. Weiterlesen

Erstes eigenes Auto kaufen – Darauf müssen Sie achten

Es gibt viele Gründe für das erste eigene Auto. Der Wunsch nach Mobilität, die Arbeitsstelle, die nun nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden muss oder das Wohnen auf dem Land. Ganz egal, was der Grund für das erste Auto ist, man wird dieses Fahrzeug nicht vergessen. Allerdings muss man auch einige Dinge beachten, damit man es in guter Erinnerung behalten wird, nicht zu viel Geld ausgibt und außerdem lange Zeit Spaß an dem Wagen haben wird. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Tipps zusammen und zeigt auf, wie Käufer viel Geld sparen können.

Weiterlesen

Lebenshaltungskosten in Deutschland im Jahr 2019

Deutschland gilt als hoch entwickelt und ein Land, in dem es den Menschen finanziell gut geht. Tatsächlich gibt es ein gutes Sozialversicherungssystem, bei denen selbst die Menschen Geld bekommen, die gar nicht arbeiten und auch Menschen, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland sind, bekommen Geld vom Staat. Auf der anderen Seite zählt Deutschland auch zu den Ländern, in denen hohe Sozialabgaben und Steuern bezahlt werden müssen. Stimmt die Mär vom arbeiten Deutschen, der eben so viel verdient, weil er so viel verdienen muss, damit er gut leben kann? Mit anderen Worten: Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland im Jahr 2019? Das folgende Video liefert die Antwort

Kopieren Sie diesen Code und fügen Sie in Ihre Seite ein, um das Video anzeigen zu lassen.

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/FrfLk2e_vYE" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br><a href="https://moneyarcher.com/de/lebenshaltungskosten-in-deutschland/">MoneyArcher.com</a>

Was sind Lebenshaltungskosten?

Als Lebenshaltungskosten werden Aufwendungen bezeichnet, die notwendig sind, um den eigenen Alltag zu bestreiten und um zu leben. Lebenshaltungskosten werden oft auch private Konsumausgaben genannt und beinhalten auch Kosten für Reisen oder Bildung.

Das Statistische Bundesamt hat im Jahr 2018 eine Studie veröffentlicht, in der die durchschnittliche Höhe der Konsumausgaben je Haushalt im Monat in Deutschland nach Verwendungszweck aufgeschlüsselt wurde. Die Daten sind zwar nicht mehr aktuell, bilden aber dennoch eine gute Basis für die Darstellung der Lebenshaltungskosten in 2019 und nach ihrer Präsentation wird beschrieben in wie weit die Daten sich auf das Jahr 2019 übertragen können und was sonst noch beachtet werden kann. Die Daten von Statista zeigen, dass private Konsumausgaben monatlich bei 2517€ betragen. Diese bestehen aus:

  • Kosten für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung: 897€
  • Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren: 348€
  • Verkehr: 348€
  • Freizeit, Unterhaltung und Kultur: 259€
  • Beherbergungs- u. Gaststättendienstleistungen: 146€
  • Innenausstattungen, Haushaltsgeräte und Gegenstände: 140€
  • Bekleidung und Schuhe: 110€
  • Gesundheit: 98€
  • Andere Waren und Dienstleistungen: 90€
  • Post- und Telekommunikation: 64€
  • Bildungswesen: 18€

Das zeigen die Daten:

Zunächst einmal muss erwähnt werden, dass es sich bei diesen Daten um durchschnittliche Angaben handelt. Daneben wurden nur 8000 Haushalt im gesamten Bundesgebiet befragt. Außerdem muss erwähnt werden, dass keine Daten von Selbstständigen und Landwirten erhoben wurden.

Die wichtigsten Resultate

Die Daten zeigen deutlich, dass die Bereiche Wohnen, Lebensmittel und Verkehr die Bereiche sind mit den höchsten Privatausgaben.

Die durchschnittlichen privaten Konsumausgaben in Deutschland in 2019

Regionale Unterschiede

Darüber hinaus gibt es in Deutschland ein Nord-Süd und ein Ost-West Gefälle, was sich auf mehrere Bereiche bezieht. So sind beispielsweise die Mieten in den südlichen Städten der Republik und im Westen oftmals teurer als in Städten des Nordens und des Ostens. Trotzdem gibt es auch im Westen Städte, die günstige Mieten bieten, beispielsweise Dortmund, Essen oder Paderborn und auch im Norden gibt es Städte, wo Menschen unter den teuren Mieten lechzen, wie zum Beispiel Hamburg.

Private Konsumausgaben in 10 deutschen Städten in 2019

Im Kontext der Wohnausgaben ist auch wichtig zu bedenken, dass Mieter in den Städten oftmals höhere Mieten zu zahlen haben als Mieter auf dem Land. Die Preise können sehr stark variieren. So kann ein Wohnort in einem Vorort der westfälischen Stadt Münster viel günstigere Mieten aufweisen als eine Wohnung, die beinah in der Innenstadt der Domstadt liegt.

Hinzukommt, dass es oft vom Wohnort abhängt, ob man ein eigenes Fahrzeug benötigt, zum Beispiel, weil der Weg zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht bewältigt oder nur sehr umständlich bewältigt werden kann oder aber, weil die Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel nur unzureichend ausgestaltet wurde und so Eltern dafür sorgen müssen, dass ihre Kinder auch ihre Freunde in Nachbarorten besuchen können. Personen, die in der Stadt wohnen haben es leichter alle wichtigen Einrichtungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Ihnen gegenüber stehen die Menschen, die auf dem Land wohnen und oftmals auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind.

Die Kosten für Nahrungsmittel sind in Deutschland im Vergleich zu den Preisen in anderen EU-Ländern im Mittelfeld anzusiedeln. Ein Einkauf in einem hiesigen Supermarkt verursacht nicht unbedingt höhere Kosten als im EU – Ausland, ist aber auch nicht bedeutend günstiger. Auch regionale Unterschiede gibt es in Deutschland kaum. Wenngleich es natürlich auch Ausreißer gibt, wie Wiesbaden, Frankfurt oder München.

Können die Zahlen auf das Jahr 2019 übertragen werden?

Die Erhebung wurde im Jahr 2017 durchgeführt und die Resultate können mit Vorsicht auf das Jahr 2019 übertragen werden. Natürlich hat es in der Zwischenzeit Entwicklungen gegeben, die zu veränderten Ergebnissen führen. So sind die Kosten für das Wohnen für viele Bürger gestiegen und nicht wenige Menschen befürchten, dass die Wohnkosten in der nahen Zukunft weiterhin stark ansteigen werden.

Auch die Kosten für den Verkehr sind teilweise gestiegen und im Allgemeinen verändert sich dieser Sektor derzeit sehr stark. Verbrennungsmotoren werden mittlerweile auch von der Politik hinterfragt und neue „saubere“ Motoren werden immer häufiger gewünscht. Nichtsdestotrotz dürfte die Entwicklung in diesem Bereich langsamer voranschreiten als in anderen Bereichen, denn das Auto ist nun einmal der Liebling der Deutschen und auch die Stärke der deutschen Wirtschaft basiert zu einem großen Teil auf den Erfolg der hiesigen Autoindustrie.

Neben dieser Entwicklung werden jährlich auch die Kosten für die Autoversicherungen neu bewertet. Dabei spielt auch die Zahl der Unfälle in einem Kreis eine Rolle. So verteuern sich Autoversicherungen für Fahrzeughalter in einigen Kreisen und in anderen Kreisen verringern sie sich. Kurz um:Die Lebenshaltungskosten dürften in etwas mit den Lebenshaltungskosten des Jahres 2017 vergleichbar sein. Allerdings dürften sie in 2019 sogar noch etwas gestiegen sein.

Welchen Einfluss haben Lebenshaltungskosten auf die Kreditvergabe?

Wer einen Kredit bei einer Bank beantragt, der sollte wissen, dass bei der Entscheidung für oder gegen eine Kreditbewilligung nicht nur die eingereichten Dokumente einen Beitrag leisten, sondern auch die Lebenshaltungskosten genutzt werden. Dabei ist es natürlich von Vorteil, wenn die Lebensunterhaltungskosten niedrig sind, damit der Kreditnehmer einen großen finanziellen Spielraum hat und problemlos die monatliche Rate aufbringen kann.

Auch bei einem online Darlehen ist es vorteilhaft, wenn der potenzielle Kreditnehmer besonders viel Geld im Monat übrig hat und so die monatliche Rate bezahlen kann.

Quellen:

Durchschnittliche Höhe der Konsumausgaben je Haushalt im Monat in Deutschland nach Verwendungszweck im Jahr 2017 – Statistisches Bundesamt – Abgerufen über: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164774/umfrage/konsumausgaben-private-haushalte/