Erstes eigenes Auto kaufen – Darauf müssen Sie achten

Es gibt viele Gründe für das erste eigene Auto. Der Wunsch nach Mobilität, die Arbeitsstelle, die nun nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden muss oder das Wohnen auf dem Land. Ganz egal, was der Grund für das erste Auto ist, man wird dieses Fahrzeug nicht vergessen. Allerdings muss man auch einige Dinge beachten, damit man es in guter Erinnerung behalten wird, nicht zu viel Geld ausgibt und außerdem lange Zeit Spaß an dem Wagen haben wird. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Tipps zusammen und zeigt auf, wie Käufer viel Geld sparen können.

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Worauf kommt es beim ersten Auto an?

Bevor man das erste eigene Auto kauft, sollte man sich gut überlegen, wofür man es am häufigsten braucht. Wird es vor allem dafür genutzt, um lange Strecken über Landstraßen zurück zu legen? Dann braucht man wahrscheinlich keinen SUV. Möchte man hingegen viel Stauraum, dann kann ein Kombi angebracht sein und wer ein Baby hat, der wird sich über ein 5-Türer Modell freuen, denn das erleichtert das Leben sehr.

Daneben spielt auch die Wohnlage eine Rolle und die damit verbundenen Parkmöglichkeiten. Wer zum Beispiel auf dem Land wohnt, der wird sicherlich keine Schwierigkeiten haben einen Parkplatz zu finden und kann auch ruhig ein größeres Auto fahren. Wer allerdings in der Stadt wohnt und keine eigene Garage hat, der wird eher einen Kleinwagen benötigen, um besser in die Parklücken zu kommen.

Das sind aber noch nicht alle Dinge, die vor dem Kauf bedacht werden sollten. Wichtig ist natürlich auch das Auto an sich. Idealerweise hat es nicht mehr als 100000 Kilometer auf dem Tacho und die Kilometer wurden durch lange Fahrten erreicht. Das sorgt für weniger Verschleiß als Kilometer, die durch Kurzstrecken gesammelt wurden. Im Allgemeinen gilt: Ein älteres Auto, das wenige Kilometer hat, ist besser als ein älteres Auto mit vielen Kilometern.

Letztlich spielt auch die Anzahl der PS eine wichtige Rolle. Nicht nur für die Eltern und die Versicherung, sondern natürlich in erster Linie im Rahmen der Sicherheit. Die PS Zahl sollte so gewählt werden, dass ein sicheres überholen zwar möglich ist, der Wagen aber dennoch gut zu kontrollieren ist. Dieser Punkt ist vor allem für Personen wichtig, die noch nicht allzu lange ihren Führerschein haben, denn das ist die Gruppe, die am häufigsten Unfälle verursacht.

Im Rahmen der Sicherheit ist auch eine helle Fahrzeuglackierung vorteilhaft, da diese Fahrzeuge in der Nacht besser gesehen werden. Im selben Atemzug sollte auch auf eine moderne Lichttechnik hingewiesen werden, spezielle LED oder XENON Lichter können nur positiv sein und helfen auch den jungen Fahrern sich besser auf den Straßen zu verhalten, beispielsweise da sie in Kurven bessere Sicht haben.

Auch die zwei folgenden Systeme sorgen für erhöhte Sicherheit: ABS (Antiblockiersystem) und ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm). Bei neueren Fahrzeugen sind sie bereits eingebaut. Es ist sehr wahrscheinlich keine gute Idee, ein Auto zu kaufen, das diese beiden Systeme nicht integriert hat. So sorgt ESP dafür, dass wenn der Wagen ausbricht, einzelne Räder abgebremst werden und das Auto so kontrollierbar bleibt. Das ABS sorgt hingegen dafür, dass das Auto auch während einer Bremsung gelenkt werden kann. Insbesondere Fahranfänger sollten keine Wagen steuern, die diese Systeme nicht integriert haben. Natürlich sollten Airbags vorhanden sein. Wenn es sie nicht gibt, dann sollte man schnell von einem möglichen Kauf absehen. Sie sind einfach viel zu wichtig und haben schon viele Leben gerettet. Dabei brauchen nicht nur Fahrer und Beifahrer Airbags, sondern auch Seiten Airbags und Kopfstützen Airbags spielen eine wichtige Rolle.

Daneben sollte darauf geachtet werden, dass es eine Freisprechanlage gibt und die Lautsprecher problemlos mit dem Smartphone verbunden werden können. Schließlich werden viele Unfälle dadurch verursacht, dass Autofahrer auf das Smartphone schauen und dadurch so abgelenkt sind, dass sie den Verkehr nicht mehr richtig wahrnehmen. Ein Aspekt, der schnell vernachlässigt wird, vor allem von Fahranfängern, da sie noch nicht viel Erfahrungen im Straßenverkehr haben und nicht wissen, dass eine Sekunde der Unaufmerksamkeit schnell gravierende negative Folgen nach sich ziehen kann.

Die wichtigsten Tipps vor dem Kauf

Wer sein erstes Auto kauft, der sollte unbedingt darauf achten, dass nur ein Auto gekauft wird, welches erst vor Kurzem bei einer Hauptuntersuchung war. Auch ein Nachweis über eine aktuelle Abgasuntersuchung (AU) ist vorteilhaft. Die Nachweise über beide bestandenen Untersuchungen zeigen, dass das Auto in einem guten technischen Zustand ist und man zunächst keine Reparaturen zu erwarten hat und demnach auch in absehbarer Zeit nicht mit horrenden Kosten rechnen muss.

Außerdem sollte der potenzielle Käufer darauf bestehen, dass alle Inspektionen nachweislich durchgeführt wurden. Wer zum Beispiel einem Verkäufer gegenüber sitzt, der als Mechatroniker arbeitet und darauf besteht, dass die Inspektion bei ihm im Betrieb durchgeführt wurden, allerdings keine Stempel nachweisen kann, der sollte schnell wieder von der Möglichkeit Abstand nehmen und sich lieber einen anderen Wagen ansehen.

Natürlich sollte der Gesamtzustand des Fahrzeugs genauestens untersucht werden. Auch Kleinigkeiten können eine Rolle spielen. Besteht der Verkäufer darauf, dass in dem Wagen nicht geraucht wurde, es aber Brandlöcher in den Polsterungen gibt? Dann sollte man die Vertrauenswürdigkeit des Verkäufers anzweifeln.

Des Weiteren sollten alle Belege, Serviceheft und Wartungsaufkleber vorhanden sein und auf die entsprechenden Kilometerstände geprüft werden. Mittlerweile ist es nämlich keine Meisterleitung einen Kilometerstand zu manipulieren. Auf der anderen Seite ist es sehr schwierig nachzuweisen, dass eine Manipulation stattgefunden hat.

Ein zuverlässiges Auto ist ein Muss. Nicht nur, weil niemand gerne mit dem eigenen Auto liegen bleibt, sondern auch, weil dadurch die Reparaturkosten sinken und man im Allgemeinen mehr Spaß an dem Fahrzeug hat. Letztlich ist es ratsam einen Wagen über einen Händler zu kaufen. Dort bekommt man die gesetzliche Sachmängelhaftung, die üblicherweise ein Jahr dauert.

Auf diese Kosten sollte man sich einstellen

Dass das eigene Auto in letzter Zeit immer teurer geworden ist, lässt sich gut erkennen, wenn man die täglichen Nachrichten verfolgt. Außerdem sieht es derzeit ganz danach aus, dass die Kosten in der nahen Zukunft noch weiter steigen werden, wenngleich man hier im vage bleiben sollte, denn noch ist nichts entschieden und keinesfalls beschlossen, dass der Verbrennungsmotor bald der Vergangenheit angehören wird.

Wer dennoch ein Elektroauto kaufen möchte, der bekommt sogar Geld vom Staat. Allerdings nur bis zum 31.12.2020 und nur für Autos, die weniger als 60.000€ kosten. Bei ihnen kann es eine Förderung zwischen 2000€ und 4000€ geben. Gutes Geld, was man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wer stattdessen auf einen Benziner oder Diesel setzt, der kann für 5000€ einen soliden Wagen bekommen, der natürlich einer Haftpflichtversicherung benötigt. Wichtig zu wissen ist, dass innerhalb der ersten drei Jahre der Wertverlust sehr hoch ist und monatliche Kosten zwischen 200€ und 400€ entstehen werden. Zum Beispiel für die Pflege, Spritkosten und Kosten der Versicherung. Darüber hinaus sollte man bedenken, dass Reifen und Werkstattkosten ebenfalls auftreten werden und man für diese Fälle eine Rücklage bilden sollte.

Es ist möglich bei der Versicherung zu sparen. Dazu sollten verschiedene Versicherungen miteinander verglichen werden und auch andere Möglichkeiten ins Auge gefasst werden. So kann man zum Beispiel dann Geld sparen, wenn man den Wagen über seine Eltern versichern lässt. Sie befinden sich in vielen Fällen in besseren Tarifen und zahlen deutlich weniger.

So kann es zum Beispiel vorkommen, dass ein Autofahrer, der in der höchsten Klasse anfängt und einen BMW 1er aus dem Jahr 2016 fährt und seinen Wagen Vollkasko versichern lässt, ca. 1500€ im Jahr zahlen muss. Das sind monatlich ca. 120€ im Monat und natürlich sehr viel Geld.

Daher überrascht es nicht, dass das Auto hin und wieder über die Eltern versichert wird. Allerdings sollte man bedenken, dass man irgendwann auch mit der eigenen Versicherung anfangen sollte und es eventuell doch besser ist, wenn man von vornherein die hohen Versicherungsbeiträge auf sich nimmt. Bei der Berechnung des Beitragssatzes spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle.

Darunter fallen auch die Regional- und Typklasse, das Fahrzeugalter, wie viele Kilometer der Fahrer im Jahr fahren wird und sein Alter. Wertverlust in den ersten drei Jahren. Viele dieser Faktoren lassen sich nur schwer beeinflussen. So ist zum Beispiel das Alter natürlich nicht veränderbar und auch die Regionalklasse kann man nur beeinflussen, in dem man in einen anderen Kreis zieht, wobei man dann immer noch darauf hoffen muss, dass in dem Kreis nur wenige Unfälle geschehen.

Dennoch gibt es einige Aspekte, die man beeinflussen kann. So hilft eine jährliche Zahlung der Versicherungsbeiträge dabei Geld zu sparen. Außerdem kann man an einem Fahrsicherheitstraining teilnehmen, ein Training, welches zwar ca. 150€ kostet, aber nicht nur im Rahmen der Verkehrssicherheit positiv ist, sondern auch bei den Versicherungsbeiträgen einen positiven Effekt haben kann, denn einige Versicherungen fordern von diesen Teilnehmern niedrigere Beiträge.

Des Weiteren sollten Fahrer spritsparend fahren. Das bedeutet, dass sie keinen unnötigen Ballast im Auto haben sollten, früh schalten, idealerweise niedrigtourig fahren und natürlich hilft auch günstiges tanken. Wer also vermeidet um 17 Uhr zu tanken, also dann, wenn die meisten Menschen Feierabend haben und nach hause fahren, der kann schon durch diesen einfachen Trick viel Geld sparen.

Daneben spielt auch die Frage nach einem Diesel oder Benziner eine Rolle. So kostet ein Diesel mehr in der Anschaffung, ist teurer zu warten und wird auch höher besteuert. Wenn es dann zu Reparaturen von Bremsscheiben, Ölfilter, Zündkerzen oder Bremsscheiben kommt, der wird bei einem Diesel Fahrzeug mehr zahlen müssen als bei einem Benziner. Letztlich spielt die Größe der Reifen eine Rolle bei den Kosten. Im Allgemeinen gilt, dass größere Reifen auch höhere Kosten verursachen.

Die Anmeldung

Wer sein erstes Auto kauft, der kommt auch um etwas Bürokratie nicht drum herum. Allerdings ist diese ziemlich kompliziert und soll deshalb einmal kurz besprochen werden. Zunächst muss vor dem Kauf eine Versicherung abgeschlossen werden und eine Versicherungsbestätigungskarte besorgt werden. Damit geht man dann zur KFZ-Zulassungsstelle und meldet das Fahrzeug an. Hierbei kommt es wieder zu Gebühren, die ca. 100€ betragen und wenn man ein eigenes Nummernschild haben möchte, entstehen noch mehr Kosten.

Diese Fragen sollten vorab beantwortet werden

Letztlich sollten Käufer sich vor der Anschaffung diese Fragen stellen, damit das erste eigene Auto in guter Erinnerung bleiben wird.

  • Wie oft fahren Sie Auto?
  • Fahren Sie eher in der Stadt oder auf Landstraßen?
  • Ist das Auto nur eine Übergangslösung?
  • Wie viel Geld steht zur Verfügung?
  • Ist ein Elektroauto sinnvoller?
  • Wie viel Geld kann im Monat ausgegeben werden?
  • Wie viel Geld kann monatlich für Reparaturen & Co. zurückgelegt werden?
  • Wieviel Geld können Sie für den Autokauf verwenden?
  • Wieviel Geld können Sie monatlich für Benzin oder Diesel ausgeben?
  • Welchen Betrag können Sie für den Unterhalt des Autos zurücklegen?

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