Wie viele Deutsche haben eine Kreditkarte?

Die Deutschen sind im Großen und Ganzen kein Freund der Kreditkarte. Trotzdem besitzt jeder Einwohner in Deutschland eine Kreditkarte. Beim Bezahlen kommt trotzdem überwiegend die Barzahlung zum Einsatz. Erklärbar ist das nur damit, dass die Bürger hierzulande Wert auf Sicherheit legen, und Bargeld bedeutet für die Deutschen Sicherheit. 

👉VISA weltweit👈

Wohin man auch kommt in Deutschland, überall in Deutschland kommt der Schriftzug des Kreditkartenunternehmens Visa zum Vorschein. Die Marke Visa besitzt enormen Wert, laut Experten wird der Wert auf über 100 Milliarden Euro beziffert.  Das übt auf die Menschen eine größere Anziehungskraft aus als zum Beispiel die Schriftzüge von IBM oder Coca Cola. 

Trotz allem wirkt die Marke Visa auf zahlreiche Deutsche nicht unbedingt anziehend. Gegenüber dem Bargeld fristet die Kreditkarte nach wie vor ein einsames Dasein. Zudem spricht auch kaum etwas dafür, dass sich daran so schnell was ändern könnte?  Warum das so ist, ist einfach beantwortet, die Deutschen brauchen die Kreditkarte in ihrem Alltag nur selten. Ganz anders dagegen die Girocard, diese lieben die Deutschen was genauso wie ihr Bargeld. Gegen die Girocard hat die Kreditkarte nicht den Hauch einer Chance. 

👉Anteil steigt👈

Es ist nicht so, dass kaum einer eine Kreditkarte besitzt, sondern dass sie eher selten benutzt wird. Der Anteil von Kreditkarten ist in den letzten Jahren sogar gestiegen.  Laut einer Studie der Bundesbank besitzen etwa 37 Prozent eine Kreditkarte, vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei weit unter 30 Prozent. Vor allem Personengruppen im Alter von 35 bis 55 Jahren besitzt eine Kreditkarte und verwendet diese auch regelmäßig. Bei der Gesamtzahl der Bevölkerung kommt die Kreditkarte nur bei 67 Prozent aller Bezahlvorgänge zum Einsatz. Das bedeutet, dass sich die Verwendung von Kreditkarten in den letzten zehn Jahren kaum verändert hat.

👉Die Transaktionen👈

Der Bestand an Kreditkarten in Deutschland liegt bei 33 Millionen Exemplaren. Damit können nicht nur Waren und Dienstleistungen bargeldlos beglichen werden, es kann damit auch das Konto kurzfristig belastet werden, man nimmt sozusagen ein kurzfristiges Darlehen in Anspruch.  Laut einer Statistik wurden im Jahr 2017 mehr als 950 Millionen Transaktionen mit Kreditkarten ausgeführt. Das entspricht einem Umsatz von rund 85 Milliarden Euro. Die meistverwendeten Kreditkarten sind Mastercard und Visa. 

👉Vorteile der Kreditkarte👈

Viele Bezahlvorgänge oder Buchungen machen die Verwendung einer Kreditkarte notwendig. Das ist vor allem bei Zahlungen im Internet erkennbar. Das beschleunigt den Buchungsablauf und gewährleistet sowohl dem Karteninhaber als auch dem Händler eine gewisse Sicherheit. Ein weiterer unbestreitbarer Vorteil der Kreditkarte ist deren enorme Reichweite. Sie können weltweit angewendet werden, zudem können sie an den meisten Geldautomaten eingesetzt werden. 
Fast jeder Online-Händler wünscht die Bezahlung mit Kreditkarte. Dieses Verfahren ist schnell, problemlos und sicher. Auch ermöglichen Kreditkarten im Onlinehandel eine schnellere Abwicklung und die Zahlung ist fix. 

Da die Kreditkarten größtmögliche Sicherheit beim Zahlungsverkehr versprechen werden sie immer mehr für bargeldlose Bezahlvorgänge eingesetzt. Die Karten sind mit optimaler Sicherheitstechnik ausgestattet, die Technik immer ausgefeilter, man ist sozusagen immer auf der sicheren Seite. Das gilt übrigens auch bei Verlust der Kreditkarte. 

Wer Bargeld verliert, muss damit rechnen es kaum wiederzubekommen. Ganz anders beim Verlust der Kreditkarte. Geht diese verloren und es wird frühzeitig bemerkt, kann dementsprechend gehandelt werden. Somit ist das verfügbare Guthaben für unehrliche Finder kaum fassbar. Sollte das Missgeschick im Ausland passieren, erhält man in der Regel eine Ersatzkarte oder Notfallkarte zugestellt. 

Viele Kreditkarten verfügen zudem über ein Kartenlimit, sprich einem eingeräumten Kreditrahmen. Wird dieser genutzt und fristgerecht beglichen, sind keinerlei Zinsen dafür zu erstatten. Man zahlt keinen Cent Zinsen. Wenn man das einem Dispokredit gegenüberstellt, ist die Kreditkarte die wesentlich bessere Alternative. Vor allem, wenn es um kurzfristige Finanzierungen, egal welcher Art geht, ist man mit einer Kreditkarte gut bedient. Es kann damit schnell, unproblematisch und günstig bezahlt werden. 

Vor allem seit Corona ist der Vorteil der Kreditkarte unbestritten. Die meisten Geschäfte bevorzugen die Bezahlung mit Kreditkarte mittlerweile wegen der Infektionsgefahr. Wird mit Bargeld bezahlt, besteht laut Virologen ein kleines Restrisiko einer Infektion. Viren können angeblich auf Geldscheinen kurze Zeit überleben. Bewiesen ist diese Behauptung allerdings nicht. 

👉Wenige Nachteile👈

Einziger Nachteil ist, dass nicht alle Händler und Geschäfte Kreditkarten akzeptieren. Das liegt manchmal an den Transaktionsgebühren, die der Händler zu erstatten hat. Vor allem bei kleinen Geschäften ist das oft der Fall.  Ob man allerdings hier von einem echten Nachteil sprechen kann, sei dahingestellt. 

Fazit: Obwohl die Deutschen nach wie vor Bargeld favorisieren, ist der Vormarsch der Kreditkarte kaum mehr aufzuhalten. Vor allem, wenn es um Geschäfte mt größeren Beträgen geht, ist die Bezahlung mit Kreditkarte unbestritten vorteilhafter. 

Wer trägt zum Beispiel schon mehrere tausend Euro in seiner Tasche spazieren, um damit einen gekauften Neuwagen bar zu bezahlen. Viele Händler und Geschäfte bevorzugen mittlerweile den bargeldlosen Verkehr, Geschäfte mit Bargeldzahlung bedeuten größeres Risiko für Sicherheit und Gesundheit der Menschen. 
Die Zukunft gehört mit großer Wahrscheinlichkeit der Kreditkarte, in manchen Ländern wird fast nur noch bargeldlos bezahlt. Bargeld wird in naher Zukunft der Vergangenheit angehören.

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